Sonne, Wind und mehr - Energie im Fokus

Sonnige Aussichten für alle
Die Energiewende im Allgäu hat begonnen. Auch AllgäuStrom leistet einen Beitrag zum Ausbau der Energiegewinnung aus regenerativen Energien: Ob Wasserkraft, Biomasse, Sonnenenergie oder Windkraft - überall engagiert sich AllgäuStrom bereits. Dabei setzt die Kooperation unter anderem auch auf eigene Anlagen in der Region. Das sichert nicht nur die nachhaltige Stromversorgung und senkt die Emissionen, sondern schafft auch neue Arbeitsplätze im Allgäu.
Um die Energiewende noch schneller voranzubringen, baut AllgäuStrom nicht nur neue Anlagen, sondern bezieht die Kunden in die Projekte mit ein. So wie beim Bau der Photovoltaikanlage in Ursulasried, die über Inhaberschuldverschreibungen mitfinanziert wurde. Bei diesem Modell konnten alle interessierten Kunden Anteile an der Sonnenenergieanlage erwerben und sich damit an der Energiewende beteiligen. Über Zinsen wird nun eine Rendite von 3 bis 3,5 Prozent ausgezahlt. Insgesamt fand das Projekt großen Anklang bei den AllgäuStrom Kunden. Durch 655 Zeichner kam insgesamt eine Summe von fünf Millionen Euro zusammen, die neben der Photovoltaikanlage Ursulasried auch in weitere regenerative Anlagen investiert werden.
Dass sich eine Investition in die Energiezukunft immer lohnt, bewiesen ein 100-jähriger Kunde und seine 92-jährige Frau. Die Eheleute, die seit 70 Jahren verheiratet sind, waren die mit Abstand ältesten Investoren des Projekts.

Windkraft hat Zukunft
Seit die Energiewende in Deutschland beschlossene Sache ist, sind Erneuerbare Energien in aller Munde. Dabei ist dieses Thema fast so alt wie die Menschheit selbst. Die Windkraft beispielsweise wurde bereits im alten Ägypten als Energiequelle genutzt. Zunächst gebraucht, um Mühlen anzutreiben und Schiffe in Bewegung zu setzen, kam man Mitte des 19. Jahrhunderts auf die Idee, aus Wind Strom zu produzieren. Damals versuchte man, die Windmühlen in das elektrische Verbundnetz zu integrieren.
Moderne Windmühlen
Obwohl heutzutage nur noch die Form der Rotorblätter an die Windmühle erinnert, ist man der Idee, aus Windkraft Strom zu erzeugen, treu geblieben. Und das mit großem Erfolg: Ob an Land oder auf hoher See, durch Windkraft wurden im Jahr 2010 rund sieben Prozent des gesamten deutschen Energiebedarfs gedeckt. Das ist mehr als jede andere erneuerbare Quelle beigetragen hat.
Ökologisches Wirtschaftswunder
Eine Menge, die vor allem dazu beiträgt, den Emissionsausstoß in Deutschland wesentlich zu senken. Allein durch die über 21.900 Windräder, die in Deutschland in Betrieb sind, werden jährlich mehr als 32 Mio. Tonnen Kohlendioxid eingespart. Und fast täglich kommen neue Anlagen hinzu. Allein im ersten Halbjahr 2011 wurden 356 neue Windräder aufgestellt. Windenergie ist also nicht nur ein bedeutender Beitrag zum Umweltschutz, sondern wird zunehmend zum wichtigen Wirtschaftsfaktor.
Deutsche Zulieferer und Hersteller von Windkraftanlagen nehmen inzwischen international eine Spitzenstellung ein und schaffen zunehmend Arbeitsplätze in der Branche. Die Windindustrie beschäftigte allein 2010 knapp 100.000 Menschen. Tendenz steigend. Denn durch die Installation neuer Anlagen und den Ausbau der Exportgeschäfte wird der Markt der Windenergie weiter wachsen und die Konjunktur ankurbeln.
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