Daumen hoch für Wärmepumpen

Ob Erdboden, Grundwasser oder Luft: Wärmepumpen holen sich die Energie aus der Umwelt.

Energie aus der Umwelt zu nutzen, ist ökologisch und ökonomisch sinnvoll.  AllgäuStrom unterstützt die Investition in Wärmepumpen.

Oft liegt das Natürliche so nahe - zum Beispiel in der Luft oder unter unseren Füßen. Energie aus der Umwelt ist kostenlos und unendlich verfügbar. Wärmepumpen nutzen dieses Potenzial und entziehen der Umwelt einen Teil ihrer Energie, um Häuser und Wohnungen zu heizen. Eine Wärmepumpe erzeugt aus bis zu 80 Prozent Umweltenergie 100 Prozent Wärmeenergie - umweltfreundlich und kostengünstig. Sie spart im Gegensatz zur Gasheizung 38 Prozent Kohlendioxid (CO2), zur Ölheizung sogar 57 Prozent. Zudem sind Betriebs- und Verbrauchskosten gering, rund 50 Prozent können gegenüber konventionellen Heizsystemen gespart werden. Weiteres Plus: Wärmepumpen haben eine lange Lebensdauer und schaffen Raum, da sie im Keller wenig Platz benötigen und kein Brennstoff gelagert werden muss. Diese Vorteile überzeugen auch AllgäuStrom. Deshalb setzt die Kooperation ihr Förderprogramm für Kunden weiter fort.

AllgäuStrom fördert Wärmepumpen

Für jede Neuinstallation einer elektrischen Heizungswärmepumpe gibt es 500 Euro. Für AllgäuStrom gehören Wärmepumpen zu den effektivsten Heiz- und Warmwassersystemen. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Und deshalb sollte eine Investition gefördert werden. "Dank des AllgäuStrom Förderprogramms lohnt sich die Anschaffung einer Wärmepumpe für die Allgäuer", sagt Bruno Wagner, Energieberater bei AllgäuStrom. "Wer auf die Wärmepumpe setzt, gewinnt doppelt: Man spart Geld und schützt die Umwelt."

So funktioniert eine Wärmepumpe

Wärmepumpen funktionieren ähnlich wie Kühlschränke. Diese entziehen ihrem Innenraum Wärme und geben sie nach draußen ab. Die Wärmepumpe macht es genau anders herum: Sie holt sich die Energie von außen und gibt sie als Heizenergie ins Haus ab. Als Quellen für die Wärmeerzeugung mittels Wärmepumpe dienen das Erdreich, das Grundwasser oder die Luft. Welche Art von Wärmepumpe infrage kommt, hängt von diversen Faktoren ab wie Ort, Lage des Hauses oder benötigter Wärmebedarf.

Kreislauf einer Wärmepumpe

Verschiedene Wärmepumpensysteme

Erd-Wärmepumpe: Sie holt sich die Wärmeenergie aus dem Erdreich. Hier herrscht das ganze Jahr über eine konstante Temperatur. Erdkollektor-Wärmepumpen lohnen sich bei Neubauten, da sie direkt mit der Gartenanlage verlegt werden können. Sie nehmen viel Platz ein. Weniger Platz benötigen Erdsonden-Wärmepumpen. Die Bohrung ist allerdings genehmigungspflichtig.  

Wasser-Wärmepumpe: Die Wärmequelle ist das Grundwasser. Man benötigt zwei Brunnen: einen, der das Wasser holt (Förderbrunnen) und einen, der es zurückleitet (Schluckbrunnen). Die geforderte Wassermenge muss in ausreichender Qualität und Temperatur sichergestellt sein. Eine behördliche Genehmigung ist erforderlich.

Luft-Wärmepumpe: Diese eignet sich im Grunde für alle Betreiber. Die Quelle lässt sich einfach erschließen, es sind keine Genehmigungen notwendig, und sie ist die günstigste Variante. Aber: Im Winter muss oftmals mittels eines Elektro-Heizstabes zugeheizt werden.

Mehr zu den einzelnen Wärmepumpen-Typen und ihren Funktionsweisen


Worauf Sie bei der Anschaffung einer Wärmepumpe achten sollten

  • Damit eine Wärmepumpe effizient arbeitet, muss sie individuell geplant werden. Neben den nutzbaren Wärmequellen spielen Faktoren wie die Größe des Hauses, die Wärmedämmung, das Heizungssystem und die Heizgewohnheiten der Bewohner eine Rolle. Soll die Wärmepumpe auch für die Kühlung verwendet werden, muss das schon bei der Planung berücksichtigt werden.
  • Die Wärmepumpenanlage ist ein sensibler Mechanismus, der nur dann gut funktioniert, wenn alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind. Lassen Sie deshalb die komplette Anlage aus einer Hand planen - am besten von einem erfahrenen, zertifizierten Wärmepumpenfachbetrieb.
  • Die Wärmepumpe sollte nicht in unmittelbarer Nähe von Schlafräumen stehen. Das leise Brummen könnte auf Dauer stören. Bei außen aufgestellten Maschinen sollten Sie als Standort möglichst nicht den Eingangsbereich oder gar die Grundstücksgrenze wählen, das könnte Ihre Nachbarn verärgern.
  • Holen Sie sich mehrere Angebote ein, aber sparen Sie nicht um jeden Preis. Erfahrung und Qualität haben ihren Preis, zahlen sich aber meist auch aus. Investitionen in effizientere Anlagen rechnen sich in der Regel über den geringeren Verbrauch während der 20 bis 25 Jahre Laufzeit.
  • Achten Sie auf eine Wärmepumpe mit D-A-CH-Gütesiegel. Diese haben in anerkannten Testzentren ihre Wärmeleistung nachgewiesen.
  • Bei Erdwärmeanlagen erkundigen Sie sich rechtzeitig, welche Genehmigungen notwendig sind, wie die Genehmigungspraxis vor Ort gehandhabt wird sowie über mögliche Einschränkungen. Lassen Sie sich die Einholung der Genehmigungen durch Ihr Fachunternehmen vertraglich zusichern.

Vorteile auf einen Blick

  • Die Wärmepumpe heizt kostengünstig und umweltfreundlich: Für 100 Prozent Heizleistung benötigt sie nur 25 Prozent zugeführter Energie.
  • Niedrige Emissionswerte: Im Vergleich zu anderen Heizungstechnologien schneidet die Wärmepumpe am besten ab. So fallen im Vergleich zur Gasheizung 38 Prozent, im Vergleich zur Ölheizung sogar 57 Prozent weniger CO2-Emissionen an. Die Wärmepumpe selbst verursacht vor Ort keinerlei Emissionen.
  • Wirtschaftlichkeit: Die verbrauchsgebundenen Kosten pro m2 liegen 52 Prozent unter denen einer Gasheizung und 43 Prozent unter denen einer Ölheizung. So hat sich die Investition in Rekordzeit amortisiert.
  • Die Wärmepumpe benötigt nur wenig Wartung und das in großen zeitlichen Abständen. Kosten für Schornsteinfeger und Emissionswerteprüfung fallen gar nicht erst an.

"Wir sind zufrieden!"

Preiswert und komfortabel heizen Daniel und Ilona Loritz aus Oberdorf. Eine Luft-/Wasser-Wärmepumpe hinter dem Einfamilienhaus wandelt rund um die Uhr frische Luft in Wärme um. Und sorgt über eine Fußbodenheizung für ein behagliches Wohnklima. "Wir haben im Winter eine Raumtemperatur von rund 22 Grad, im Sommer, wenn es richtig heiß ist, liefert die Pumpe nur warmes Wasser", erklärt Daniel Loritz. Rund 560 Euro gibt die Familie - seit 30 Jahren AllgäuStrom Kunde - für diese umweltfreundliche Art des Heizens aus. Was für Daniel Loritz aber noch wichtiger ist: "Ich brauche mich um nichts mehr zu kümmern. Kein Heizöl, Gas oder Brennholz kaufen. Und ich bin unabhängig von den Preisschwankungen auf dem Markt. Unsere Wärmepumpe läuft seit vier Jahren störungs- und wartungsfrei."