Tipps rund ums Kochen, Backen & Co.

Etwa neun Prozent des gesamten Stromverbrauchs entfallen aufs Kochen, Braten und Backen.
Kleine Kochsünden, die fast jeder tagtäglich begeht, halten den Verbrauch unnötig hoch. Wer seine Gewohnheiten ändert, kann hier erheblich Strom sparen.
Passgenau zur Kochstelle
Wählen Sie die Größe des Kochtopfs passend zur Kochstelle, sonst geht unnötig Wärme verloren. Ist der Topf zu groß, dauert das Ankochen sehr lange und kostet bis zu 10 Prozent mehr Energie. Dabei Töpfe und Pfannen mit ebenen Böden verwenden, die Wärme wird so ohne große Verluste übertragen (spart bis zu 15 Prozent Energie). Für jeden Topf findet sich ein passender Deckel: Kochen ohne Topfdeckel lässt den Energieverbrauch um das Drei- bis Vierfache in die Höhe schnellen.
Moderne Küchentechnik nutzen
Induktionsfelder verbrauchen bis zu 30 Prozent weniger Strom, sind sehr feinfühlig zu regeln und erlauben modernes Kochen mit niedrigsten Temperaturen. Aber auch hier gehört ein Deckel drauf! Dabei spielen Topfgröße und Ebenheit der Böden keine Rolle. Eine alte Eisenpfanne bringt beste Ergebnisse. Allerdings müssen die Töpfe aus Eisen bestehen oder im Topfboden einen Eisenkern besitzen. Ein Tipp zur Prüfung des vorhandenen Geschirrs auf Eignung für Induktionsfelder: Einen Magneten von Unten an den Topfboden halten. Bleibt er "kleben", ist das Kochgeschirr für Induktion geeignet.
Schneller kochen
Speisen mit langer Gardauer kochen günstiger im Schnellkochtopf (spart bis zu 30 Prozent Energie und 55 Prozent Zeit). Allerdings funktioniert das nur bei über 100 Grad. Das ist heutzutage manchmal schon zuviel.
Vor- und Nachwärme
Wer beim Backen auf das Vorheizen verzichtet, spart bis zu 17 Prozent Strom. Das Vorheizen des Backofens empfiehlt sich nur bei empfindlichen Backwaren wie Biskuit, Brot oder kurzen Garzeiten. Nutzen Sie die Nachwärme - auch bei Elektrokochplatten: Einfach zehn Minuten vor Ende der Garzeit abschalten und so bis zu 15 Prozent Energie sparen.
Türen schließen
Ist der Braten im Ofen, bleibt die Tür am besten geschlossen: Bei jedem Öffnen geht ein Fünftel der Wärme verloren. Ebenso bei "Topfguckern": Kochgeschirr mit Glasdeckel verschafft Durchblick.
Heiße Luft spart
Umluft statt Ober- oder Unterhitze spart Energie: Die bewegte, heiße Luft kommt mit weit niedrigeren Temperaturen aus als ein konventioneller Backofen. Umluftherde können auf bis zu vier Ebenen gleichzeitig bestückt werden. Unterschiedliche Gerichte garen so zeitgleich. Wichtig: Alle Speisen im Backofen müssen dabei dieselbe Temperatur benötigen.
Weitere Informationen |
Mehr als nur Rezepte zum Kochen und Backen finden Sie unter |
