Energiesparen leicht gemacht

Ein Leben ohne elektrisches Licht, Waschmaschine oder Kühlschrank? Kaum vorstellbar. Das Gebot der Stunde lautet aber: Energie sparsam nutzen, um Klima und Geldbeutel zu schonen.

Energie sparen oder deren Effizienz zu steigern, ist eine der wichtigsten Energiequellen. Davon profitiert das Klima, aber auch die Haushaltskasse. Wer sich mal in seinen vier Wänden umschaut, entdeckt sicherlich hier und da die ein oder andere ungenutzte Möglichkeit, die private Energiebilanz zu verbessern. Ob Wohnzimmer, Küche, Kinderzimmer, Bad oder Arbeitszimmer: Wer seine Gewohnheiten auf den Prüfstand stellt, gewinnt auf ganzer Linie. Und auf Komfort muss dabei keinesfalls verzichtet werden, wie folgende Tipps zeigen.

Klicken Sie auf die einzelnen Räume, um zu erfahren, wie Sie dort Energie sparen können.

Tipps zum Kauf von Haushaltsgeräten

Karin Siegel ist Energieberaterin bei AllgäuStrom

von Energieberaterin Karin Siegel

Einerseits gilt es, Energie zu sparen, auf der anderen Seite effiziente Geräte einzusetzen. Worauf sollte man beim Kauf achten?
In erster Linie auf das Energielabel. Es zeigt an, wie effizient das Gerät arbeitet. A steht dabei für ein modernes und sehr sparsames Modell, G dagegen weist eine sehr schlechte Energiebilanz auf.

Gilt das für alle Haushaltsgeräte?
Im Grunde ja. Eine Ausnahme sind Kühlgeräte. Hier gibt es neben A noch die Effizienzklassen A+ und A++. Diese werden nun noch erweitert. Zukünftig heißen die Sparklassen A-20 %, A-40 % oder A-60 %. Wird ein neuer Kühlschrank künftig beispielsweise mit A-20 % etikettiert, bedeutet das: Das Gerät verbraucht 20 Prozent weniger Energie als ein A-Modell.

Woher weiß man, welche Kühlschrankgröße für seinen Haushalt ausreichend ist?
Grundsätzlich gilt: Wer einen leeren Raum kühlt, vergeudet Energie und Geld. In einem Single-Haushalt genügt ein Gerät mit 100 bis 140 Litern Inhalt. Bei einer vierköpfigen Familie rechnet man mit rund 50 Liter pro Person.