Grüne CO2-Bilanz im Garten

Nach einem langen Winter freuen sich Millionen von Hobbygärtnern auf die Saison im Grünen.
Nicht jeder weiß, auf welch vielfältige Art und Weise Gartenvergnügen und Energiesparen optimal zusammenwirken können. Wir haben die besten Energiespartipps für den Garten.
Sonne im Garten
Ob am Haus oder im Garten: Die Solartechnik macht immer mehr Furore. Besonders fürs lauschige Grün wird das Angebot immer größer. Das Prinzip, nach dem die Geräte funktionieren, ist simpel. Eine Solarzelle verwandelt Sonnenlicht in Strom. Die Zelle speist Akkus, deren Speicherfunktion es ermöglicht, die Energie nach Wunsch abzurufen.
Solarleuchten sind zudem mit einer Fotozelle versehen, die bei Dämmerung das Licht einschaltet. Nachts gibt es dann für einige Stunden automatisch Licht. Wird eine Wasserpumpe mit Solarmodul betrieben, funktioniert sie in der Regel im Direktbetrieb. In diesem Fall erfolgt keine Speicherung der Energie. Diese Geräte werden energetisch unmittelbar mit Betriebskraft versorgt. Das kann allerdings beispielsweise bei einem Springbrunnen dazu führen, dass er mal mehr, mal weniger sprudelt. Je nachdem, wie die Wetterlage ist.
Im Sinne der Umwelt
Für solarbetriebene Gartengeräte sprechen zahlreiche Argumente. Sie brauchen fast keine Wartung, sie sind umweltfreundlich und verursachen keine zusätzlichen Stromkosten, was wiederum dem Geldbeutel des Verbrauchers zugute kommt. Und die Sonne liefert die Energie kostenlos. Die Hersteller lassen sich zum Thema immer mehr einfallen. Das hat zur Folge, dass der Markt in puncto solare Gartengeräte ein reichhaltiges Angebot zur Verfügung stellt.
Die Palette reicht unter anderem von funktionsstarken Rasenmähern, dekorativen Gartenleuchten, praktischen Umluftventilatoren für Gewächshäuser und ausgefeilten Pumpensystemen bis zu Gartenduschen, die an heißen Tagen besonders gefragt sind. Auch Beleuchtungen für Hausnummern oder ansprechende Wasserspiele werden offeriert. Solare Gartengeräte sind im Versandhandel, bei Gartencentern und in Baumärkten erhältlich.
Muss es elektrisch sein?
Für einen kleinen Garten reicht ein wenig Muskelkraft in der Regel völlig aus. Dabei sparen Hobbygärtner eine Menge Energie und Geld und nicht zuletzt wird die körperliche Fitness gefördert. Also: Rechen, Grasschere und Handrasenmäher sorgen zumindest bei kleinen Gartenanteilen für das gleiche Ergebnis wie energiebetriebene Geräte.
Obst- und Gemüseanbau spart CO2-Emissionen
Richtig interessant wird eine ausgewogene Klimabilanz des Kleingärtners beim Anbau von eigenem Obst und Gemüse. Damit vermeidet jeder Hobby-Züchter die langen Transportwege mit beträchtlichen CO2-Emissionen jener Produkte, die er ansonsten im Supermarkt kaufen würde. Den unvergleichlich besseren Geschmack gibt es gratis dazu, vom eingesparten Haushaltsgeld mal ganz abgesehen.
Wer in seinem Garten einen Baum pflanzt, unterstützt das natürliche Ökosystem. Jeder Baum bindet Treibhausgase. Idealerweise werden alle Pflanzen mit gesammeltem Regenwasser bewässert.
Eigenen Dünger herstellen und Klima schonen
Alles aus dem Garten ist (wieder-) verwertbar: Neben dem geernteten Obst und Gemüse zum Essen ergeben Laubabfall, Schnittgrün und andere Bioabfälle kompostiert einen richtig guten Dünger.
AllgäuStrom Service |
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