Hitzefrei an heißen Tagen

Gegen überhitzte Räume im Sommer helfen Klimageräte, allerdings benötigen sie einiges an Strom. Besser: durch gute Verschattung die Hitze erst gar nicht in die Räume lassen.

Schluss mit Schwitzen: Ab 27 Grad Innentemperatur sinkt unsere Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Klimageräte versprechen Abhilfe - erhöhen aber den Stromverbrauch erheblich. Günstiger: die Hitze gar nicht erst in die Räume lassen.

Wer ein Klimagerät kauft, muss eines vorher wissen: Das nächstbeste Klimagerät aus dem Baumarkt-Regal sorgt vor allem für hohe Stromkosten - der Kühleffekt ist dagegen meist bescheiden.

Splitgeräte kühlen besser

Klimageräte gibt's in zwei verschiedenen Bauarten zu kaufen:

Monoblockgeräte kühlen an jedem Ort. Die koffergroßen Geräte auf Rollen arbeiten oft laut und mit hohem Energieverbrauch. Ein Schlauch transportiert die Abluft über einen Fensterspalt ins Freie. Nachteil: Von außen kann wieder Warmluft nachströmen. Manchen Geräten liegt Abdichtmaterial bei. Besser: Loch durch die Mauer bohren, warme Luft ins Freie leiten. Tests ergaben, dass leistungsschwache Geräte wenig taugen.

Splitgeräte arbeiten zweigeteilt: Das Außengerät wird an die Fassade montiert oder auf dem Balkon untergebracht. Rohrleitungen verbinden es mit dem kühlenden Innengerät. Ein Kältemittel transportiert die Wärme aus dem Raum. Splitgeräte ziehen oft auch in der kalten Jahreszeit viel Stand-by-Strom: Eine abschaltbare Steckdose macht Schluss damit.

Die "Stiftung Warentest" stellt Monoblockgeräten ein schlechtes Zeugnis aus: Beim Abkühlen eines 35 Grad heißen Zimmers senken die kleinen Kühler innerhalb einer halben Stunde die Raumtemperatur um gerade mal 5 Grad, Splitgeräte jedoch um 15 Grad.

Beim Kauf auf den Stromverbrauch achten

Klimageräte kühlen meist große Räume, benötigen deshalb kräftige Kompressoren und Ventilatoren. Ein Klimagerät kann während eines heißen Sommers so viel Strom verbrauchen wie ein Kühlschrank das ganze Jahr. Manche Geräte benötigen in einer Saison für 500 Euro mehr Strom als Modelle der Konkurrenz. Gute Splitkühler kosten 800 und 2.000 Euro plus Montage, Monoblockgeräte gibt's ab 250 Euro zu kaufen.

Kühlen Kopf bewahren und Geld sparen

Ein Klimagerät ist nicht immer die beste Wahl. Denn die Ursachen für einen Hitzestau in den eigenen vier Wänden sind meist hausgemacht. Schlechte Dämmung, Südseiten ohne Schatten, falsch geplante Wintergärten oder riesige Dachflächenfenster holen die Hitze ins Haus. Dachziegel und Mauern heizen sich durch tagelange Sonnenbestrahlung auf. Deshalb zuerst so viel Schatten wie möglich schaffen und die Sonne aus dem Haus verbannen.

  • Dämmung: Ein Haus mit einem guten Wärmeschutz erhitzt sich weniger als ein schlecht gedämmtes. Holzfaserplatten halten gut die Sommerhitze ab und eignen sich ideal bei einer Dachdämmung.
  • Dachüberstand: Schattenspendende Vordächer bieten guten Schutz vor der im Sommer hoch stehenden Sonne.
  • Fensterglas: Ein Hauptgrund für Überhitzung ist die Sonne, die durchs Fenster scheint. Sonnenschutzverglasung oder -folie empfehlen sich für Fenster, die sich nicht beschatten lassen. Beim Ausbau des Daches keine großflächigen Schrägdachfenster wählen.
  • Rollläden: Sehr wirksamer Schutz, da die Hitze gar nicht erst in die Wohnung kommt. Auch Außenjalousien helfen gleichermaßen gut gegen Hitze wie Kälte und schützen vor Einbrechern.
  • Lüften: Die Hitze muss raus! Frühmorgens oder nachts viele Fenster öffnen. Warme Luft durch die Dachfenster entweichen lassen, so strömt unten kalte Luft nach.
  • Natur: Pflanzen Sie Bäume vor hitzegefährdete Fensterpartien.

AllgäuStrom Service

Jeder Strom ist viel zu teuer, wenn man unnötig viel davon verbraucht. Die Rede ist von Stromfressern, die Kilowatt um Kilowatt killen. Machen Sie ihnen den Garaus. Am besten mit einem Strommessgerät.

Das können Sie sich kostenlos bei AllgäuStrom ausleihen, damit Sie unnötige Kosten loswerden. Zusätzlich verleihen wir Lichtkoffer. Darin finden Sie unterschiedliche Energiesparlampen, deren Einsatzmöglichkeiten und Stromersparnis Sie zu Hause testen können. So freut sich der Geldbeutel und unsere Umwelt.

Sprechen Sie den jeweiligen Energieberater Ihres AllgäuStrom Partners auf unseren Service an. Wir freuen uns.