Ausleihen - aufsitzen - los: das Elektroleihfahrradsystem "movelo"

Der Name Pedelec steht für Pedal Electric Cycle - auf Deutsch zu übersetzen mit "Fahrrad mit Trethilfe durch einen Elektro-Hilfsmotor".

Der große Unterschied zu den französischen Velos bzw. Elektro-Bikes ist, dass der Elektromotor unterstützend dazu geschalten wird. Und zwar immer dann, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Dafür ist ein Elektromotor in den Tretantrieb eingebaut, der die zusätzliche Antriebskraft liefert. Je mehr der Fahrer in die Pedale tritt, umso mehr Unterstützung erhält er. Bei 25 Stundenkilometer ist allerdings Schluss, zumindest für den elektrischen Antrieb beim "langsamen" Pedelec. Denn diese "langsamen" Pedelecs gelten als Fahrräder und brauchen deshalb weder eine Zulassung, noch ist das Fahren damit helmpflichtig.

Start eines neuen Fahrgefühls

"Sie schnurren ganz leise und vermitteln dem Radler den Eindruck von unbegrenztem Rückenwind", so beschreiben all die das Fahrgefühl auf dem elektroangetriebenen Fahrrad, die das erste Mal darauf radeln. Die Vorteile dieser Art des neuen Radfahrens liegen auf der Hand. Zum einen ist es eine umweltschonende Art, um nicht verschwitzt von A nach B zu kommen. Aber vor allem für den Tourismus im Allgäu bietet sich große Einsatzpotenziale: Die Gäste können unsere schöne Landschaft genießen, ohne aus der Puste zu kommen. Besonders angenehm, wenn es gilt, bergauf zur radeln. Und selbst "eiserne" Biker freuen sich, dass der Partner endlich mit dabei sein kann.  

Damit möglichst viele Allgäuer und Nicht-Allgäuer die neuen Fahrräder mit eingebauter Stromverstärkung nutzen können, wird ein flächendeckendes Elektroleihfahrradsystem aufgebaut. Hierzu kooperiert das Allgäu (die AllgäuStrom Kooperation sowie die AllgäuMarketing GmbH) mit der movelo GmbH.