Strom "tanken" - ganz einfach

Die Elektroautos des Projektes eE-Tour Allgäu erfreuen sich bei Urlaubern und Einheimischen immer größerer Beliebtheit. Doch was bringen sie für die Region, und wie lädt man die grünen Flitzer eigentlich richtig auf?

Leises Surren begleitet den Fahrer. Draußen zieht die idyllische Landschaft des Allgäus vorbei. Rechts ein freier Blick auf die Gipfel der Alpen, links wechseln sich Hügel und Felder ab. Eine Spritztour kann zu jeder Jahreszeit eine stimmungsvolle Angelegenheit sein. Besonders, wenn man in einem leistungsstarken und formschönen Elektroauto sitzt, das kein bisschen CO2 in die Natur abgibt. Die Mietautos des Projektes eE-Tour Allgäu machen es möglich.

Das Angebot des Modellprojektes wendet sich an Urlauber und Tagesausflügler, um E-Mobilität in einer der größten Urlaubsregionen Deutschlands populär zu machen und zu umweltbewusstem Fahren anzuregen. Aber auch für Einheimische sind die E-Autos eine alternative Möglichkeit der Fortbewegung. Die Auswahl an Fahrzeugen zeigt: Es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Vermietstationen findet man unter www.ee-tour.de. Da bleibt eigentlich nur eine Frage offen: Wie lädt man das grüne Mobil auf?

Klicken Sie auf die einzelnen Stationen der Grafik und erfahren Sie, wie einfach Strom tanken geht.

Mobiler Strom für alle

Im Allgäu braucht niemand Angst zu haben, nicht rechtzeitig sein E-Auto aufladen zu können. Dank eines engmaschigen Ladesäulennetzes für Elektroautos sind es von einer Ladestation zur nächsten höchstens ein paar Kilometer. Und das Beste: Während der Projektphase ist das Beladen des Elektroautos kostenlos.

Kurs Süd-Südost
Im Süden und Südosten des Allgäus stehen in folgenden Orten Ladesäulen: Oberstaufen, Immenstadt, Rettenberg, Nesselwang, Schwangau, Füssen, Sonthofen, Bad Hindelang, Schattwald, Oberstdorf und Riezlern.

Hier lädt man im Norden auf
Wer nördlich von Nesselwang und Immenstadt unterwegs ist, kann sich an folgenden Zapfsäulen mit Strom versorgen: Memmingen, Memmingerberg, Bad Wörishofen und Germaringen. In Kempten stehen den Nutzern von Elektroautos sogar drei Ladesäulen zur Verfügung.

Klicken Sie auf die Tankstellen-Symbole und laden Sie sich die Anfahrtspläne der Tankstellen herunter.

Alle Infos

... rund um das Projekt eE-Tour Allgäu, alle zur Verfügung stehenden Elektroautos, die Vermietstationen sowie weitere Infos zum Thema E-Mobilität im Allgäu gibt es unter
www.ee-tour.de

Immer rechtzeitig zum Aufladen - dank des CarPCs von eE-Tour Allgäu

Im Grunde funktioniert der CarPC wie ein herkömmliches Navigationsgerät. Der Fahrer kann damit seine Route durchs Allgäu planen. Doch viel wichtiger ist: Der CarPC dient als intelligente Steuerung. Er zeigt genau an, wie weit das Elektroauto mit seinem "Tank" noch kommt und wo sich die nächstgelegene Ladesäule auf der vorgegebenen Route befindet. So leitet das System den Fahrer sicher und zuverlässig an sein Ziel. Auf einer Karte kann sich der Fahrer zudem eine Übersicht verschaffen, an welchen Standorten im Allgäu eine Ladesäule steht.

Weitere Funktion: Der CarPC wertet das Fahrverhalten aus und meldet, in welchem Bereich man sich derzeit befindet. Grün bedeutet "noch genügend Akku", Gelb "Achtung" und Rot "baldmöglichst die nächste Ladesäule ansteuern".

Der CarPC ist Teil der im Rahmen des eE-Tour Allgäu-Projektes aufgebauten Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) und wurde von der Firma Soloplan GmbH entwickelt. eE-Tour Allgäu erforscht und realisiert die Möglichkeiten der Elektromobilität im Tourismus fürs Allgäu. Gegenstand der Forschung ist die Untersuchung des Mobilitätsverhaltens. Neben technischen Lösungen werden im Projekt auch zukunftsfähige Geschäftsmodelle und entsprechende Abrechnungssysteme entwickelt und getestet. Das Pilotprojekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.