Energielexikon: Begriffe N bis O

Nennleistung

Die Nennleistung ist die höchste Dauerleistung, bei der ohne Beeinträchtigung der Lebensdauer und Sicherheit eine energietechnische Einrichtung betrieben werden kann.

Netz

Die Gesamtheit der miteinander verbundenen Anlageteile für die Übertragung und Verteilung von elektrischer Energie.

Netzanschluss

Netzanschluss ist die technische Anbindung von Erzeugungseinheiten oder Verbraucheranlagen an das Netz der öffentlichen Elektrizitätsversorgung.

Netzbetreiber

Betreiber von Übertragungsnetzen oder Verteilernetzen für Strom oder Gas.

Nutzungsentgelt

Bei einem Wechsel des Stromanbieters, muss der neue Anbieter die Möglichkeit haben, seinen Strom zu Ihrer Wohnung "durchzuleiten". Hierzu schließt er mit dem zuständigen Netzbetreiber eine "Durchleitungsvereinbarung" ab. Für die Durchleitung kann der Netzbetreiber ein Netznutzungsentgelt verlangen. Dieses Entgelt ist noch nicht einheitlich geregelt.

Netzverlust

Aufgrund der ohmschen Widerstände der Leitungen bzw. Rohrleitungsverluste, Ableitungen über Isolatoren, Koronarentladungen oder anderer physikalischer Vorgänge entstehende Differenzen zwischen der eingespeisten und entnommenen Menge von elektrischer Energie in einem Übertragungs- oder Verteilnetz.

Netzverlustentgelt

Das Netzverlustentgelt ist zur Abgeltung für jene Kosten, die dem Netzbetreiber für die Beschaffung der für den Ausgleich von Netzverlusten erforderlichen Energiemengen entstehen.

Netzzugangsvertrag

Individuelle Vereinbarung zwischen dem Netzzugangsberechtigten und einem Netzbetreiber, der die Vereinbarung, den Netzanschluss und die Inanspruchnahme des Netzes des Netzbetreibers regelt.

Niederspannung

Als Niederspannung wird auch die Wechselspannung zwischen 50 und 1.000 Volt (in Haushalten nicht mehr als 250 Volt) bezeichnet. Gleichstrom zwischen 75 und 1.500 Volt gilt als Niederspannung. Niedrigere Spannungen werden als Kleinspannung bezeichnet, höhere als Mittel- oder Hochspannung.

Niedertarif

Der Niedertarif ist ein günstigerer Stromtarif, der meist montags bis freitags von 22 bis 6 Uhr, samstags von 13 bis 24 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 0 bis 6 Uhr des Folgetages gültig ist. In der restlichen Zeit wird im Hoch- oder auch Normaltarif abgerechnet.

Offshore-Windenergienutzung

Im Gegensatz zur Aufstellung von Windturbinen auf dem Festland (On-Shore) können Windturbinen auch auf dem offenen Meer installiert werden.

Öko-Audit

Öko-Audit ist ein formalisiertes Verfahren zur Überprüfung eines betrieblichen Umweltmanagements. Es kann nach der EMAS-Verordnung der EU oder ISO-14000 durchgeführt werden.

Ökobilanz

Ökobilanz ist eine Methode zur Bewertung der Umweltwirkungen von Produkten und Dienstleistungen nach dem Konzept des "Lebenswegs" (von der Wiege bis zur Bahre), d.h. die Umwelteffekte werden von der Rohstoff- oder Primärenergiegewinnung über die Herstellung notwendiger Materialien und die Nutzungsphase eines Produkts bis zu seiner Entsorgung (oder Recycling) ermittelt und einer Bewertung unterzogen.