©Reinhard_Fichtinger

Menschen von hier und heute – Christoph Finkel

„Als kleiner Junge habe ich mit Abfallholz gebastelt.“

Seine Wurzeln sind die gleichen wie die der Bäume, aus denen Christoph Finkel seine Kunstwerke drechselt. Denn der 46-jährige Oberallgäuer erschafft Skulpturen, Schalen und Vasen aus Hölzern, die er auf Streifzügen durch den heimischen Bergwald findet – und für die er international bekannt geworden ist. Bereits früh keimte sein Interesse für dieses Handwerk: „Ich stamme aus einer Wagner-Familie in dritter Generation“, sagt er. „Als kleiner Junge habe ich mit dem Abfallholz meines Vaters gebastelt.“ Und aus dem Interesse wuchs tiefe Leidenschaft. Dass der studierte Bildhauer nebenbei noch Weltcupsieger im Klettern wurde, als einer von bisher nur vier Deutschen, ist für Christoph Finkel nicht überraschend: „Klettern und Kunst haben ihre Gemeinsamkeiten. Ich muss mich dem Fels ebenso anpassen wie dem Holz.“ Was ihn antreibt? „Tradition in einen neuen Kontext zu setzen und eine Entwicklung zu beobachten. Das bedeutet für mich Erfolg.“

www.christophfinkel.com

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