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Menschen von hier und heute – Mathias Rasch

„Im Schnitt esse ich 300 Heimchen wöchentlich.“

Viele Menschen sehen in ihnen nur krabbelndes Ungeziefer, andere wiederum die Antwort auf den Welthunger: Insekten liefern wertvolle Proteine und Mineralstoffe, verbrauchen wenig Futter und schonen das Klima. Gute Gründe also, sich mit dem Thema Entomophagie – dem Genuss von Insekten – näher zu beschäftigen. Mathias Rasch, 29 Jahre alt, hat das getan. Zusammen mit seinem Freund Josef Hirte gründete der Oberstdorfer das Gastro-Start-up Wicked Cricket, das Heimchen zum Verzehr anbietet – geröstet und gewürzt mit Allgäuer Wildkräutern, rosa Pfeffer und Fleur de Sel. „Wir wollen nicht, dass jeder Insekten isst“, sagt Rasch. „Aber wir wollen ein Bewusstsein dafür schaffen, wie viel Energie es kostet, ein Nahrungsmittel herzustellen.“ Den Ekel mancher kann er nachvollziehen, erfahrungsgemäß aber sei die Neugierde größer. Bei ihm jedenfalls haben die Heimchen die Chipstüte gänzlich ersetzt: „300 Stück esse ich im Schnitt wöchentlich.“

www.wickedcricket.de 

 

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