AllgäuStrom - Rund um die Energie - Windräder

So entsteht der Strompreis

Zahlreiche Faktoren bestimmen den Strompreis: 

Ein Drei-Personen-Haushalt in Deutschland verbraucht durchschnittlich rund 3.500 Kilowattstunden (kWh) Strom im Jahr, etwa zehn kWh am Tag. Jede Kilowattstunde kostet rund 28,5 Cent brutto. Der Strompreis ist allerdings nicht einfach nur der Preis für das Produkt Strom. Denn die Summe der Steuern und Abgaben macht inzwischen rund 50 Prozent am Strompreis für Haushalte aus. Auf sie hat der Energiedienstleister keinerlei Einfluss.

Die Förderung Erneuerbarer Energien über den Strompreis ist ein gesetzlich festgelegtes „Muss“. So garantiert das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) Jedem, der Strom aus erneuerbaren Quellen wie Sonne, Wind oder Bioenergie erzeugt, einen Kilowattstundenpreis, der über dem üblichen Marktpreis liegt. Die Mehrkosten, die dadurch entstehen, werden letztlich über die EEG-Umlage von jedem einzelnen Stromkunden bezahlt.

Ebenfalls ins Gewicht fallen die Netzentgelte. Damit finanzieren die Betreiber der Stromnetze den Betrieb und den Ausbau ihrer Netze. Hinzu kommen die Umlage zur Förderung der Kraft-Wärme-Kopplung und die Offshore-Umlage, mit der Risiken bei der Anbindung von Windkraftanlagen auf See an das Stromnetz abgesichert werden.

Weitere Preisfaktoren sind die Konzessionsabgabe, die Netzbetreiber an Kommunen zahlen, um für die Verlegung ihrer Leitungen öffentliche Wege zu benutzen, und die Mehrwertsteuer.

 

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